VANCOUVER ISLAND – HIGHLIGHTS, VEGAN ESSEN, TIPPS

Mein Vancouver Island Roadtrip ist inzwischen schon wieder fast einen Monat her, und es war einer der schönsten Urlaube bisher. Deshalb dachte ich, dass ich euch ein paar Infos, Highlights und Tipps zu unserem Roadtrip zeige. Ich würde jederzeit wieder dorthin und noch mehr erkunden!

Highlights:
Vancouver Island kann man nicht so kurz zusammenfassen, wie ich anfangs dachte. Es gibt so viele verschiedene Orte, die sich jedoch fast alle voneinander unterscheiden. Deshalb gibt es auf der Insel auch ziemlich viele Highlights, jeder Ort hat etwas besonderes an sich.
Wir haben auf der Insel insgesamt vier verschiedene Stops gehabt – einen im Norden, einen an der Westküste, einen an der Ostküste und einen im Süden der Insel.
In Port McNeill, welches im Norden liegt haben wir eine Walsafari gemacht und sind auf einem kleinen Boot vier Stunden lang auf die Suche nach Walen, Delfinen und auch Seerobben gegangen.
In Tofino (Westküste) haben mich vor allem die großen Strände wie Long Beach beeindruckt, ebenfalls aber auch die “Berge” die drumherum stehen und die ganzen kleinen Inseln. Das Highlight war jedoch definitiv der Lone Cone Trail, an dessen Gipfel man eine atemberaubende Aussicht hat. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Aufstieg ist mit 700 Höhenmetern auf zwei Kilometer Strecke alles andere als easy.
Mein persönliches Highlight war jedoch Victoria, die Hauptstadt von British Columbia. Das Ambiente dort ist ziemlich schwer zu beschreiben, aber es gibt viele kleine Straßen mit Boutiquen oder süßen Restaurants und die Menschen hier sind wirklich freundlich und zuvorkommend.
Generell kann man auf Vancouver Island ziemlich viele verschiedene Tätigkeiten machen, es gibt von Surfen, Wandern, Bungee Jumping bis Walsafari und Golfen wirklich alles.

Vegan Essen:
Was ich anfangs als wirkliche Herausforderung eingeschätzt hatte, war im Prinzip das einfachste der Urlaubs – vegan essen und Essen gehen. Es gibt in diesem Teil von Kanada in jedem Ort mindestens ein veganes / vegetarisches Restaurant und auch jedes “normale” Restaurant hat eine große Auswahl an vegetarischen Speisen die es anbietet. Sollte es auf der Karte nichts veganes geben, wurde mir jedoch immer sofort etwas zubereitet und angeboten – ohne große Umstände! Ich habe noch nie so viele vegane Brownies, Käsekuchen oder andere Speisen gegessen wie in Kanada, es war also wirklich das Paradies dort. Auch in Supermärkten gibt es selbst in den kleinsten Orten eine große Auswahl an pflanzlicher Milch, veganen Snacks oder Kombucha.
Zudem finde ich, dass das Essen dort wirklich erschwinglich war und auch günstiger als in Amerika. Die normalen Supermarkteinkäufe waren nicht teurer als bei uns und auch die Preise in den Restaurants waren die selben, wenn nicht sogar günstiger.

Tipps:
– Besorgt euch vor dem Urlaub eine Kreditkarte, denn ihr könnt vor Ort wirklich alles mit Karte bezahlen und benötigt normalerweise kein Bargeld.
– Plant eure Route zumindest schonmal grob vor, da die Insel wirklich viel zu bieten hat und man so das “wichtigste” vergessen kann.
– Ich finde es immer interessant, sich dem Lebensstil dort anzupassen und habe mir oft morgens einen Morning Coffee im Coffee Shop geholt oder war beim Sport.
– Besorgt euch Bärenspray! Es gibt vor allem auf Vancouver Island sehr viele Bären, wir sind beim Wandern auch einem begegnet – zum Glück mit einer großen Entfernung.
– Lasst euch genug Zeit für die einzelnen Stops, denn es wird dort wirklich nie langweilig.
– Schaut euch nach der Inseltour auch unbedingt Vancouver an – die Stadt gefällt mir fast besser als New York!

 

 

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