INTUITIVES ESSEN – WIE SICH MEIN KÖRPER VERÄNDERT HAT

Seit knapp einem halben Jahr habe ich aufgehört mich beim Essen einzuschränken. Ich habe aufgehört auf Carbs, Proteine oder Fette zu achten, aufgehört nur 1500 Kalorien zu essen, aufgehört mich wegen Essen verrückt zu machen. Stattdessen esse ich inzwischen was ich möchte, wie viel ich möchte und wann ich möchte. Und dass schreibe ich jetzt nicht nur einfach so, sondern lebe das Prinzip inzwischen auch wirklich.
Wenn ich Lust habe esse ich Eis zum Frühstück, Brownie zum Mittagessen und Abends Pommes und gegrilltes Gemüse. Oder eben Porridge, Mittags Wraps mit Kichererbsencurry und zum Abendessen gibt es dann noch Chilli sin Carne. Manche Tage sind überwiegend gesund, an anderen esse ich mehr Snacks – so wie ich Lust habe.

Ich esse inzwischen sehr ausgeglichen und esse ohne darauf zu achten viel frisches Obst und Gemüse, einfach weil ich Lust darauf habe. Und ich fühle mich wirklich gut damit. Trotzdem gibt es inzwischen täglich Schokolade, Erdnussbutter oder Eis, wann ich Lust darauf habe und auch so viel wie ich möchte.
Ich habe gemerkt, dass ich wenn ich mir nichts verbiete auch keinen Heißhunger mehr habe, den ich mit kiloweise Erdnussbutter kompensieren muss.

Moment mal, ich dachte du isst vegan? Da schränkst du dich doch automatisch ein?
Das kann man als Außenstehender natürlich so betrachten, in Realität sieht das jedoch ein bisschen anders aus. Ich schränke mich nicht ein, denn wenn ich tierische Produkte essen wollen würde, dann verbietet mir ja niemand sie zu essen. Dennoch ist es meine eigene Entscheidung, auf tierische Produkte zu verzichten und deshalb ist es für mich auch keine Einschränkung. Ich kann ja trotzdem noch Burger essen oder mein geliebtes Porridge, kürzlich habe ich sogar einen veganen Käsekuchen aus Cashews gemacht, der echt lecker geschmeckt hat. Und auch Snacks gibt es wirklich viele vegane, zum Beispiel Oreos, Erdnüsse, Gummibärchen, Schokolade, es gibt sogar richtig leckeres veganes Magnum Eis.

Wie hat mein Körper sich seither verändert?
Ich muss zugeben, anfangs hatte ich etwas Respekt davor, an Gewicht zuzunehmen, jedoch habe ich keinen Gramm zugenommen. Selbst nach drei Wochen Urlaub und fünf Wochen ohne Sport im Juni / Juli hat sich mein Gewicht nicht verändert.
Meine Form hat sich dahingehend verändert, dass mein Bauch inzwischen ziemlich trainiert aussieht und auch der Rest meines Körpers ist in wirklich guter Form. Nicht komplett durchtrainiert, sondern sportlich und mit kleinen Kurven. Eine weitere Veränderung ist, dass mein Bauch nichtmehr aufgebläht ist. Ich hatte bis vor einem halben Jahr jeden Abend einen Bauch, der aussah als wäre ich im sechsten Monat schwanger und hatte zudem auch starke Bauchschmerzen. Inzwischen verändert sich mein Bauch über den Tag eigentlich kaum noch (außer ich esse Brokkoli) und auch Schmerzen sind keine mehr vorhanden. Was sich zudem stark verbessert hat ist mein Haarwachstum denn ich hatte selten so (für meine Verhältnisse) dicke Haare, aber auch meine Nägel sind stabiler geworden.

Wie hat sich mein Mindset verändert?
Anfang des Jahres war mein Mindset eher so: Essen ist dazu da um genug Proteine zu essen, Kohlenhydrate sind nicht gut, ich muss alles abwiegen und tracken.
Inzwischen bestehen meine Mahlzeiten fast nur aus Kohlenhydraten, ich liebe Essen, habe wieder sehr viel Spaß am Kochen, Backen und vor allem am Essen gefunden. Dennoch tracke ich immer noch ab und zu mein Essen. Allerdings steckt kein Zwang mehr dahinter und es kommt häufiger vor, dass ich es einfach vergesse. Diesmal tracke ich aus einem anderen Grund – ich möchte wissen, wie viel ich esse, habe allerdings keine Kaloriengrenze oder offenen Kalorien mehr, sondern denke mir eher so “geil wie viel ich essen kann”. Meistens esse ich zwischen 2200 und 2500 Kalorien an einem Tag.

 

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