NOTHING CHANGES IF NOTHING CHANGES

In den letzten Wochen habe ich irgendwie die Lust verloren. Die Lust, ständig nur mit Maschinen zu trainieren, die Lust aufwendig und gesund zu kochen und die Lust, ständig nur nach meinen Proteinen zu schauen.
Irgendetwas in meinem Kopf hat einen Schalter umgelegt, alles was für mich normal war, habe ich hinterfragt, komplett gelassen oder abgeändert. Ich fühle mich, als hätte ich gerade in den vergangenen Wochen ein bisschen mehr zu mir selbst gefunden und als wäre ich wieder ein wenig reifer geworden. Was sich genau verändert hat? Ich kann es nicht konkretisieren, sondern nur an ein paar Merkmalen festmachen.

Ich mache seltener Kraftsport – aktuell “nur” drei bis vier Mal in der Woche. Und auch das Training an sich bereitet mir gerade nicht die Freude, die es sonst immer getan hat.
Stattdessen gehe ich regelmäßig Bouldern – das ist total abwechslungsreich und herausfordernd.
Die größte Veränderung ist dennoch eine andere, denn ich habe wieder begonnen zu Laufen. Ich bin bisher nie eine passionierte Läuferin gewesen, es hat mir keinen Spaß gemacht, sondern war eher Mittel zum Zweck. Jedoch gehe ich gerade ziemlich gerne Laufen. Ich kann abschalten, die Natur genießen, den Kopf frei bekommen und mich selbst an meine Grenzen treiben.
Believe it or not – im Herbst werde ich meinen ersten Halbmarathon laufen!
Das bedeutet, ich bin gerade fleißig am Trainieren und arbeite langsam auf die 21 Kilometer hin. Gestern Abend bin ich das erste Mal eine Strecke von 10 Kilometer gelaufen 🙂  Mehr Beiträge zu diesem Thema werden aber noch folgen!

Eine weitere Veränderung ist meine Ernährung, denn das letzte Jahr hat sich alles nur um das Thema proteinreich essen und “fitnessgerecht” essen (sprich auf die Makros kommen) gedreht. Dadurch habe ich sowohl die Lust am Kochen verloren, als auch am Essen selbst, es wurde einfach nur zur Notwendigkeit. Doch auch hier hat es klick gemacht und mir ist bewusst geworden, dass ich eigentlich gern koche und noch gerner esse. Nun versuche ich darauf zu achten, viele unverarbeitete, gesunde und frische Lebensmittel zum kochen zu verwenden und auch wieder ausgewogener zu essen. Ich habe wieder selbst Granola gemacht oder ganz normale Bananen – Muffins, ohne dabei an die Carbs oder Proteinmenge zu denken und es tut wirklich gut!

 

1 Comment
  1. Super, dass du auch am Halbmarathon teilnimmst. Ich nehme auch an einem im Herbst teil und fange bald mit dem Training in Kanada an sobald der Winter vorbei ist;)

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