TRAVEL WITH ME – REISEGUIDE FÜR DIE TRAUMINSEL BALI

Die letzten zwei Wochen haben wir auf Bali verbracht – und es war ein absoluter Traumurlaub. 
Damit ich euch Bali ein bisschen näher bringen kann, dachte ich ich schreibe hier mal eine Art Urlaubsguide, mit lauter Dingen die ihr unbedingt wissen solltet bevor ihr hier her kommt!

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Hotels – wo?
Unser Hotel lag in Nusa Dua, andere empfehlen auch die Gegend von Seminyak oder Kuta sehr, da man da nah am Geschehen dran ist und anscheinend richtig gut abfeiern kann! In Nusa Dua sind eher die ganzen großen Hotels zum entspannen und Wellness machen.

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Fortbewegung:
In Bali würde ich die Fortbewegungsmittel gerne in Prozentzahlen beschreiben.
Von allen Fahrzeugen nehmen die Roller circa 70 Prozent ein. Danach kommen die Taxen mit 12 Prozent, dann die Buse mit 10 Prozent und dann die normalen Autos mit 8 Prozent.
Wir haben uns meistens für einen Roller entschieden, was ich aber nur erfahrenen Rollerfahrern raten würde, da der Verkehr hier sehr gewöhnungsbedürftig ist. Damit meine ich, dass sich von den Balinesen absolut niemand an irgendwelche Verkehrsregeln oder Geschwindigkeitsbegrenzungen hält – und die Polizei interessiert das aber auch nicht.
Für längere Strecken wie nach Ubud oder Padang Bai hatten wir dann einen privaten Fahrer – ist nicht wirklich teuerer und es lohnt sich!

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Sehenswürdigkeiten:
Ich muss ehrlich zugeben, so viele haben wir nicht besichtigt. Aber besonders gut gefallen hat mir der Uluwatu Tempel, bei dem wir gleich zwei Mal waren. Dieser befindet sich an einer sehr hohen Klippe und ist einfach nur atemberaubend! Aber Achtung – dort gibt es Affen und die sind oft lustig und klauen den Touristen die Sonnenbrillen, Flip Flops oder Flaschen. Mir wollten sie sogar meine Tasche klauen!
Der Gegensatz dazu ist der Monkey Forest in Ubud, dort seht ihr haufenweise Affen, die aber allesamt sehr liebenswürdig und zutraulich sind. Die Touristen interessieren die meisten hier nichtmal.
Auch toll sind die Reisterrassen rund um Ubud – die bekannteste ist Tengalangan. Alleine für die Aussicht lohnt es sich hier her zu kommen! 
Einen zwei Tages Ausflug könnt ihr zu den Gili – Inseln machen, allerdings sind wir der Meinung das es sich nicht unbedingt lohnt. Klar, es sieht dort aus wie im Paradies, allerdings ist es sehr schlecht zum Baden, man muss ewig nach einem schönen Strand suchen. Aber ansonsten ist es sehr schön dort – auch die Sonnenuntergänge!

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Top 5 Strände auf Bali:

Was ich in Bali super fande, waren die Strände. Nicht jeder sagt das über Bali, aber alleine die Farben und das Meer haben mich begeistert – deshalb stelle ich euch heute mal meine Top 5 vor.
– Padang Padang Beach ist glaube ich der bekannteste Strand in Bali. Ich finde nicht nur die Bucht wunderschön, sondern auch zum Baden ist es echt super dort. Am Strand gibt es auch kleine Warungs in denen ihr eine Kleinigkeit essen könnt!

- Bluepoint Beach ist ein etwas anderer Strand. Er befindet sich zwischen vielen Felsen und ist mehr in einer Höhle als offen. Allerdings verleiht gerade das dem Strand Charme. Ins Wasser gehen ist ganz gut, es gibt viele Wellen also wird schwimmen eher nichts aber abkühlen geht sehr gut.
– Pandawa Beach ist ein Touristenstrand, an dem ab 14 Uhr Nachmittags ein Bus nach dem anderen ankommt. Da er aber echt toll aussieht und die Farben wunderbar sind, würde ich ihn euch trotzdem empfehlen – allerdings ab 10 Uhr morgens.
– Seminyak Beach liegt wie der Name schon sagt in Seminyak. Es ist einer der längsten Strände hier, und sieht toll aus. Wir haben uns dort ein Surfbrett ausgeliehen und es war echt cool. Aber Achtung! Nicht zu weit raus schwimmen, die Strömung zieht einen sehr schnell raus. Um ehrlich zu sein hatte ich sehr starke Probleme wieder rein zu kommen und dank der Wellen dachte ich ich ertrinke, aber wenn man nicht weiter raus geht als man stehen kann ist er echt super.
– Bingin Beach ist perfekt für Surfer und einer der kleinsten und am wenigsten besiedelten Strände. Gerade weil man kaum Baden kann, die Wellen aber super sind trifft man dort nur auf Surfer. Die Kulisse sieht übrigens sehr gut aus. Toll zum entspannen aber nicht zum Baden geeignet.

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Shoppen:
Lohnt sich wie ich finde richtig auf Bali. Ich habe vor allem bei Nike und einem anderen Sportgeschäft zugeschlagen, da die Preise oft nur ein Drittel oder ein Viertel von dem deutschen Preis sind. Es lohnt sich auch dort One Teaspoon Shorts zu kaufen – die kosten in Deutschland locker mal über 100 Euro, ich habe für meine die Hälfte bezahlt. Auffällig ist auch, dass es viele Surfermarken gibt – also wer auf Roxy, Billabong oder ähnliche Marken steht ist dort auf jedenfall im Paradies. 
Orte an denen ihr einkaufen könnt würde ich euch zwei empfehlen – das Bali Collection Einkaufscenter in Nusa Dua und diese kleine Straße in Seminyak, die sich Jalan Lesmana nennt.

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Verständigung:

Die meisten Balinesen sprechen Englisch, wenn auch nur brüchig. Meistens überhören sie auch Sätze und picken sich nur die wichtigen Wörter raus. Ein Beispiel was uns oft passiert ist:
„We would like to pay“. Die Bedienung nickte und wiederholte „pay“. Achja, gewöhnt euch auch daran das jeder, bevor er anfängt etwas zu sagen erstmal YES sagt. Klingt dann in echt ungefähr so: „Yes, Massasse.“ „Yes, Transport.“ Klingt komisch, ist für die Balinesen aber total normal.

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Essen gehen:

Wir waren jeden Abend essen. Mal international, mal Indonesisch. Überwiegend waren wir in Restaurants essen, teilweise aber auch in sogenannten Warungs (dt: Ort an dem man isst). Dort bekommt man vergleichsweise günstiges, leckeres, typisch Indonesisches Essen. 
3 Restaurants sind mir aber besonders in Erinnerung geblieben:
– Ketut’s BBQ Kitchen in Tanjung Genoa. Dort gibt es alles was mit Fleisch zu tun hat – mein absolutes Lieblingsrestaurant dort! Ein Muss für alle die in der Nähe sind 🙂
– Earth Café Seminyak. Obwohl ich keine Veganerin mehr bin, esse ich doch noch gerne Vegan, so wie eben im Earth Café. Ich hatte Buchweizenpancakes, die mich mehr als satt gemacht haben und auch der Wrap war echt lecker!
– Bingin Beach. Komisch zu beschreiben, aber wenn ihr zum Bingin Beach lauft, müsst ihr Treppen nach unten steigen. Das erste Restaurant was dann auf der linken Seite kommt, hat nicht nur eine gigantische Aussicht auf den Strand sondern auch lauter leckere, frische, preiswerte und vor allem gesunde Speisen.

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Ich hoffe ich konnte euch nun einen kleinen Einblick geben, worauf ihr achten müsst, wo ihr was machen könnt und was uns gut gefallen hat! Ihr könnt mir aber auch gerne so euere Fragen noch stellen 🙂

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2 Comments
  1. Hallo Rebecca, ich würde so, so gerne einmal nach Bali… ich träume schon davon, einmal dort hin zu reisen! Deine Zusammenstellung und Bilder finde ich super! ♥ Liebe Grüße auch aus Stuttgart, Jean

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