WIE ICH 13 KILO VERLOR UND 3 WIEDER ZUNAHM – PERSONAL STORY

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Diese Geschichte möchte ich schon eine ganze Weile loswerden. Warum ich es bisher noch nicht getan habe? Weil ich immer dachte: „dann, wenn ich mein Ziel erreicht habe, erzähle ich sie euch.“ Das Ziel habe ich noch nicht erreicht, aber ich erzähle euch mal von meinem Weg bis zu dem Punkt, an dem ich mich momentan befinde.

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Begonnen hat mein Lifestylewechel im Januar 2015. Zu diesem Zeitpunkt war ich an meinem Höchstgewicht von 66 Kilo, was bei einer Größe von 1,63 Metern Übergewichtig ist. Lag vor allem daran, dass ich täglich gefühlt eine Tafel Schokolade und eine Dönerpizza verschlungen habe. Meine Mutter sagt immer, dass ich bei dem was ich gegessen habe noch viel dicker hätte sein können. Längere Zeit lang, hat es mir nichts ausgemacht.

Von einem Tag auf den anderen kam dann mein Wandel. Ich stand vor dem Spiegel und fühlte mich dick und furchtbar ekelhaft. Nicht, weil ich gemobbt wurde oder weil man mir sagte, dass ich zugenommen hatte. Mit einem Schlag wurde mir bewusst wie schlecht mein Lebensstil gerade ist und ich wollte etwas verändern. Zudem habe ich in der Zeit sehr wenig Sport gemacht.

Also begann ich auf Süßigkeiten zu verzichten und meldete mich im Fitnessstudio an. Mit einer Freundin ging ich von da an vier bis fünf Mal in der Woche ins Fitnessstudio. Mein Training bestand aus einem Übungszirkel und aus Ausdauertraining auf dem Crosstrainer. Ich habe auf ungesunde Dinge verzichtet und Pommer durch Salat ersetzt. Ich habe mir zu dem Zeitpunkt allerdings auch noch überhaupt nichts erlaubt, nicht ein einziges Stück Schokolade. Ich hatte also ein Kaloriendefizit, alleine dadurch habe ich in den ersten 4 Monaten bereits 10 Kilo verloren. Nun war ich bei einem Gewicht von 56 Kilo. Gut, im Vergleich wie ich davor war, schlecht im Vergleich zu meinem eigentlichen Ziel. Einen kleinen Triumph hatte ich, ich war mit einer Freundin Unterwäsche kaufen. Anstatt wie zuvor immer zu 75 D zu greifen, passte mir auf einmal ein BH mit einem B – Cup optimal. Ich begann langsam, mich selbst sexy zu finden wenn ich in den Spiegel geschaut habe.

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Im Mai 2015 stieg ich auf den Zug des Veganismus auf. Was für viele eine Qual ist und unvorstellbar, war für mich sehr einfach. Wurst und Käse habe ich noch nie gern gegessen, Milchprodukte vertrage ich nicht so gut, nur das Fleisch habe ich Anfangs vermisst. Im Großen und Ganzen ist es mir allerdings sehr leicht gefallen. Von nun an habe ich gegessen was ich wollte und so viel ich wollte, hauptsache es war Vegan. Dadurch ist man automatisch viel gesünder, finde ich. Es hat mir auch lange Zeit gut getan, ich war nichtmehr so müde und war motiviert. Zudem habe ich in der Zwischenzeit auch noch einige anderen Dinge zum Gewichtsverlust ausprobiert, den Slendertone Gürtel und das Kryoform – System. Allerdings brachte mir beides nicht den sehnlichst gewünschten Erfolg. Am effektivsten ist immer noch Sport und eine gesunde Ernährung! Zu diesem Zeitpunkt war ich immer noch nicht zufrieden, ich wollte mehr. Mehr Muskeln, aber dennoch weiterhin so „dünn“ bleiben wie ich es zu dem Zeitpunkt war.

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Im August 2015 stellte ich mein Training um und fokussierte mich mehr auf HIIT, den BBG von Kayla Itsines und Cardio. Dadurch habe ich nochmal 3 Kilo verloren. Im großen und ganzen hat sich dann bis April 2016 nichtmehr viel geändert. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich vermehrt Bauchkrämpfe, was von einen Mineralstoffmangeln kam und ich begann wieder Fleisch zu essen. Auf einmal hatte ich mehr Kraft und natürlich habe ich auch wieder leicht zugenommen. Wenn man einen Kilo überhaupt zählen kann. Im darauffolgenden Monat habe ich dann mit hartem Krafttraining begonnen, was mir Freude bereitete, denn ich hatte auf einmal Kraft. Ich begann meine Ernährung auf viel Eiweiß und auf viele Kohlenhydrate zu fokussieren.

Im August 2016 kam dann ein kleiner „Rückwurf“ auf meinem Weg. Auf Grund einer Nasenoperation durfte ich wochenlang kein Sport machen, weshalb es erst im September weiter ging. In der Zwischenzeit habe ich wie gewohnt gegessen, teilweise auch aus Langeweile und auch direkt zugenommen. Drei Kilo, doch diese machten mir mehr zu schaffen als gedacht. Auf der Collage seht ihr Bilder von April, von Juni und von September. Einen sichtbaren Unterschied gibt es kaum, aber gefühlt habe ich mich furchtbar (ich hätte mir früher den Vergleich anschauen sollen). Also ging es im September weiter mit Krafttraining, gesunder Ernährung und viel Motivation. Doch irgendwann war ich nur noch am Essen. In jeder Pause hatte ich irgendwas anderes dabei, von morgens um sieben bis abends um sieben Uhr. Zufrieden war ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich, allerdings lag das eher an meiner mangelnden Disziplin.

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Weshalb wir nun am vorletzten Punkt meiner Geschichte sind. Durch eine Bloggerin, die ich persönlich kenne, bin ich auf das Prinzip des Intermittent Fasting gestoßen. Das ist ein Essprinzip, bei welchem man einen Zeitraum am Tag fastet, und einen anderen Zeitraum lang ist. Ich beginne also morgens um 11 mit dem Essen und esse dann abends nach 19 Uhr nichtsmehr. Für mich ein System, welches mir erlaubt viel und gesund zu essen, aber auch mal Sünden verzeiht. Wer mehr darüber wissen will, hier ist ein super Beitrag darüber!

Zudem habe ich in der Zeit begonnen mehr mit meinem Schwager zu trainieren. Dieser ist schon seit Jahren auf starkes Krafttraining fokussiert und hat mir mehr Übungen gezeigt und mich zu mehr ermutigt. Inzwischen wiege ich 56 Kilo, habe einen Körperfettanteil von 19 Prozent, nur damit ihr mal Zahlen kennt. Inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, auf den ich lange hingearbeitet habe. Einem Punkt, bei dem ich weiß, dass Muskeln schwerer wie Fett sind und ich durch Muskelaufbau zunehme. Ich gehe so gerne ins Fitnessstudio, dass es beinahe mein zweites Zuhause ist. Ich trainiere gerne mit schweren Gewichten, und ernähre mich so gesund und proteinreich wie es geht. Zudem habe ich inzwischen begonnen, auch hier, auf dem Blog, über Fitness zu schreiben. Lange Zeit habe ich es mich nicht getraut, weil ich der Meinung war, dass man mir nicht genug ansieht, dass ich viel Sport mache. BULLSHIT!

Während meiner Änderung des Lebensstil gab es noch eine weitere Änderung – die meines Schönheitsideals. Während ich vor zwei Jahren noch dünne, leicht muskulöse Körper super fand, finde ich jetzt Muskeln und Kurven bei weitem besser. Ich bin inzwischen zufrieden mit mir und meinem Körper, selbst wenn ich noch nicht am Ziel bin. Jedoch muss ich offen sagen, je mehr sich mein Körper zum guten verändert hat, desto selbstbewusster bin ich geworden!
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3 Comments
  1. Hallo Rebecca,

    eine schöne Geschichte, die wiederum wieder viele junge Mädels motivieren könnte, einen gesunden und nachhaltigen Weg einzuschlagen, denn meine Devise: wenn Frauen wirklich knackig werden wollen, sollten sie hartes Krafttraining machen und sich gut ernähren. Fasten ist ein kleiner Nutzbringer, der gerade deine postabsorbtiven Phasen stärker nutzt, solltest du aber nicht dauerhaft machen.
    Super Artikel, ich schaue wieder vorbei 🙂

    Grüße Poli

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